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Der Mittelstand braucht neue Ideen!

Erfolg braucht ausser einer guten Kommunikation auch Visionen und neue Ideen, eben Innovationen im wahrsten Sinne des Wortes. Sie müssen sich schon etwas neues einfallen lassen um Ihre „neuen“ Kunden hinter dem Couchtisch hervor zu holen. Sehr viele der modernen Kunden sind nämlich ziemlich innovationshungrig. Innovationen, neue Ideen, neue Dienstleistungen, neue Produkte, neue Konzepte interessieren diese Kunden derart, dass sie sogar ihr Kostenbewusstsein und ihre allgemeine Skepsis wie einen alten Mantel ablegen und Experimenten bereit sind. 

Denken Sie zum Beispiel an die Idee der Senseo-Kaffeemaschine. Eine neue hippe Kaffeemaschine, in der Kaffee Tassenweise aufgebrüht wird. Die Kosten für die Maschine selbst und die speziellen Kaffee-Pads liegen weit jenseits von dem was am Markt in diesem Segment üblich war. Aber der Kunde, wohl einer der innovationshungrigen Sorte, stürzte sich gerade zu auf dieses Produkt; und dies obwohl man davon ausgehen kann, das die deutschen Haushalte hinreichend mit Kaffeemaschinen ausgestattet waren und der Ersatzbedarf nicht allzu groß sein dürfte. 

Noch deutlicher zeigt sich der Innovationshunger des modernen Kunden auf dem Sektor der Versicherungen und Finanzdienstleistungen. Immer mehr Kunden neigen offensichtlich dazu, ihre Finanz und Versicherungsgeschäfte selbst in die Hand zu nehmen. Die großen der Branche haben dies aber nicht einfach nur erkannt, sondern haben dieses Verhalten durch ihre neuen Angebote und innovativen Konzepte mit initiiert. Per Internet kann nun jeder dieser „neuen“ Kunden selbst über sein Aktien-Portfolio regieren, sich neue Versicherungsformen individuell zusammenstellen. Wie zum Beispiel eine Auto-Vollkasko-Versicherung für wenig fahrende, allein erziehende Männer über 45 welche stets ihr Auto in der Garage parken und es mindestens zwei mal in der Woche waschen. 

Manchmal muss man eben vom Weg abkommen um nicht auf der Strecke zu bleiben! Umwege sind dabei selbstverständlich, erhöhen aber die Ortskenntnis.

Ich könnte an dieser Stelle noch eine Reihe anderer, auf den ersten Blick verrückt erscheinender Beispiele aufzählen. Doch all diese Beispiele haben immer eins gemeinsam. Sie sind anders, anders als das was es bisher auf dem Markt gab, anders als das was diese Unternehmen bis dato getan haben und anders als das was die Konkurrenz gemacht hat. Damit waren Sie fast immer besser als das was diese Unternehmen bis dato getan haben, besser als die Konkurrenz und besser als das was der Kunde erwartet hätte. 

Für Innovationen, Kreativität und neue Ideen gibt es keine Grenzen. Ein Visionäres Unternehmen denkt wohl schon heute an:

  • Brillen, die sich melden, wenn man sie verlegt hat.
  • Tiefkühlkost, die mit der Mikrowelle über die richtige Garzeit diskutiert
  • Milchverpackungen, die bescheid geben wenn die Milch sauer geworden ist
  • Waschmaschinen aus denen immer eine gerade Anzahl von Socken heraus kommt
  • Einkaufszettel auf denen die Einkäufe nach der Anordnung der Regale im Supermarkt gelistet sind

Das heißt, es ist in einer sich permanent verändernden Umwelt laufend die Schlüsselfrage zu stellen: Wo müssen Sie als Unternehmen kreativ, innovativ und gut sein, um erfolgreich im Wettbewerb bestehen und aktiv Ihre Märkte mitgestalten zu können? 

Ralph Waldo Emerson soll dazu einmal gesagt haben: „Unkraut nennt man jene Pflanzen, deren Vorzüge noch nicht erkannt worden sind.“

Nun ist das mit der Kreativität so eine Sache. Wie kann man beurteilen ob eine neue Idee nur eine Spinnerei oder vielleicht der Schlüssel zum Erfolg von Morgen ist? Wie kann man Kreativität und Innovationen erzeugen? Das sind Fragen, über die sich wohl schon sehr viele Menschen Gedanken gemacht haben, die sich im Innovationswettbewerb versucht haben. 

Walt Disney, der berühmte Gründer des Disney-Imperiums, hat dazu für sich eine Kreativitätsstrategie entwickelt. Diese Kreativitätsstrategie ist im unternehmerischen Innovationswettbewerb sicher von  Nutzen. Probieren Sie es einfach einmal aus.

Disney Kreativitätsstrategie:

Zuerst entwickelte Walt Disney einen Traum des gesamten Films. Er spürte die Gefühle einer jeden Filmfigur, indem er sich vorstellte, wie die Geschichte in ihren Augen aussehen würde. Die Zeichnern waren dann beauftragt, die Charaktere vom Standpunkt dieser Gefühle zu entwerfen. 

Dann betrachtete Walt Disney seinen Plan auf realistische Weise. Er brachte Geld, Ressourcen und Zeit in Relation zueinander, sammelte alle notwendigen Informationen, um sicherzustellen, dass der Film erfolgreich produziert werden konnte. 

Dann betrachtete Walt Disney seinen Plan aus der Perspektive eines kritischen Zuschauers. Er fragte sich: „War der Film interessant? War der Film unterhaltsam? Gab es überflüssige Szenen?“ 

Disneys Kreativitätsstrategie beruhte also auf den drei unterschiedliche Positionen: den Träumer, den Realisten und den Kritiker. Diejenigen, die mit ihm arbeiteten, erkannten diese drei Positionen, aber keiner wusste je, welche Disney bei einem Meeting übernehmen würde. Vermutlich brachte er Gleichgewicht in das Meeting, je nachdem, welche Position unterrepräsentiert war. 

Vielleicht denken Sie schon jetzt an ein konkretes Projekt, für das ein Träumer, ein Realist und ein Kritiker nützlich sein könnten. Probieren Sie es einfach einmal aus!

Zusammenfassend möchte ich folgende Punkte nennen:

  • Laufen Sie keinen Trends und Innovationen von anderen hinterher.
  • Seien Sie kreativ und unterstützen Sie die „verrückt“ erscheinenden Ideen Ihrer Mitarbeiter.
  • Versuchen Sie anders als Ihrer Konkurrenz zu handeln.
  • Versuchen Sie Ihre Kunden mit neuen Innovationen zu überraschen.
  • Seien Sie der Träumer, der Realist und der Kritiker in Ihrem Unternehmen.

 

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