25 Sep. Selbstvermarktung für alle, die denken – Das kann ich nicht!
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Schluss mit dem Schweigen: So promoten Sie sich, ohne sich zu verstellen
Fühlt es sich für Sie auch schlimmer an, über Ihre Erfolge zu sprechen, als auf Legosteine zu treten? Dann sind Sie hier genau richtig. Seien wir ehrlich: Selbstpromotion fühlt sich oft unbehaglich an – jedenfalls für die meisten von uns. Man mag es ja, wenn andere es gut machen, aber selbst im Rampenlicht stehen? Nein, danke. Der Gedanke, vor Tausenden Menschen zu prahlen, fühlt sich für viele an wie die Qual der Wahl zwischen einem Zahnarzttermin und einem unangenehmen Verkaufsgespräch.
Manche Leute leben für die Selbstvermarktung. Sie tragen Markenkleidung, die ihr eigenes Logo ziert, und rufen laut in ein teures Mikrofon, wie sie durch ihre „bahnbrechende Methode” reich geworden sind. Wir anderen würden lieber barfuß auf Legosteinen spazieren gehen, als zu posten: „Schaut mal, Leute, ich habe etwas Neues gestartet – werfen Sie einen Blick darauf!” Warum scheint die Welt in Schreier und Flüstern geteilt zu sein? Und gibt es einen Mittelweg? Einen Weg, der nicht dazu zwingt, wie ein Football-Trainer zu brüllen, aber dennoch die gewünschte Aufmerksamkeit bringt? Ja, den gibt es.
Warum Selbstpromotion so schwerfällt
Zunächst einmal sollten wir uns die psychologischen Gründe für die Abneigung gegen Selbstpromotion ansehen. Das erste Konzept auf der Liste ist der „Impostor-Syndrom”-Effekt. Wir fürchten, dass man uns als Hochstapler entlarven könnte, sobald wir über unsere Arbeit sprechen. Was, wenn jemand fragt: „Warum gerade Sie?” Hinzu kommt die soziale Aversion. Wir haben gelernt, dass Bescheidenheit eine Tugend ist. Es fühlt sich unnatürlich an, die eigenen Leistungen hervorzuheben, da es als Angeberei verstanden werden könnte. Der dritte Grund ist die Angst vor Ablehnung. Wenn wir uns selbst promoten, machen wir uns angreifbar. Was, wenn jemand unsere Arbeit kritisiert oder sie nicht gut findet? Es ist einfacher, sich zu verstecken, als sich dem Risiko der Ablehnung auszusetzen.
Was Sie tun können, um sich besser zu vermarkten
Um den ersten Schritt zu machen und sich sichtbar zu machen, müssen Sie Ihre Denkweise ändern. Sehen Sie Selbstpromotion nicht als Angeberei, sondern als Hilfe für andere. Ihre Arbeit hat einen Mehrwert. Indem Sie darüber sprechen, ermöglichen Sie es den Menschen, davon zu profitieren. Die guten Nachrichten: Sie müssen nicht laut sein. Sie müssen einfach nur authentisch sein.
Eine kurze Anleitung, um sich selbst zu vermarkten:
- Verstehen Sie Ihren Wert: Was ist Ihr Nutzen? Welche Probleme lösen Sie? Welche Ziele haben Sie? Bevor Sie darüber sprechen, müssen Sie es selbst wissen.
- Teilen Sie Ihre Geschichte: Erzählen Sie, warum Sie tun, was Sie tun. Menschen verbinden sich nicht mit Logos, sondern mit Geschichten.
- Seien Sie authentisch: Posten Sie nur, was sich echt für Sie anfühlt. Wenn ein Post Sie zum Fremdschämen bringt, ist er nicht für Sie gemacht.
- Geben Sie Mehrwert: Posten Sie nützliche Tipps, Erkenntnisse oder inspirierende Gedanken, nicht nur Verkaufsbotschaften.
- Machen Sie es zu einem Gespräch: Stellen Sie Fragen, bitten Sie um Meinungen. So wird das Ganze zu einem Dialog.
Dinge, die Sie lieber vermeiden sollten:
- Sich selbst als Superman darstellen: Sie müssen nicht so tun, als wären Sie perfekt. Zeigen Sie, dass Sie auch nur ein Mensch sind.
- Alles auf einmal teilen: Überfluten Sie Ihre Zielgruppe nicht mit Informationen. Posten Sie regelmäßig, aber in Maßen.
- Prahlen, prahlen, prahlen: Wenn Sie nur über sich selbst sprechen, wirken Sie arrogant.
- Anderen hinterherlaufen: Sie müssen nicht genau dasselbe tun wie die Konkurrenz. Finden Sie Ihren eigenen Weg und Ihren eigenen Stil.
- Sich zu verstecken: Die Leute müssen wissen, wer Sie sind. Trauen Sie sich!
Ihre nächsten Schritte
Beginnen Sie mit einer Sache. Teilen Sie eine Erkenntnis. Geben Sie einen Tipp. Posten Sie ein kurzes Video, in dem Sie sich vorstellen. Es muss nicht perfekt sein. Der Schlüssel zur Selbstpromotion ist, sie als ein kontinuierliches Gespräch zu sehen – nicht als einen einmaligen, schmerzhaften Akt. Es geht darum, eine Beziehung zu Ihrem Publikum aufzubauen, Vertrauen zu gewinnen und langfristig eine Community zu schaffen.
Was Sie mitnehmen können
Selbstpromotion ist kein Wettkampf, wer am lautesten schreit. Es ist eine Gelegenheit, Ihre einzigartige Stimme zu finden und sie auf authentische Weise zu teilen. Indem Sie sich auf den Wert konzentrieren, den Sie anderen bieten, verwandelt sich die Angst vor dem „Verkauf“ in die Freude am „Helfen“.
