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Eine beinharte Ökonomie

Da draußen – nicht nur in Deutschland – herrscht eine beinharte Ökonomie. Besonders für den Mittelstand birgt die aktuelle, allgemeine Wirtschaftssituation mannigfaltige Gefahren. Der unerbittliche Kampf um Marktanteile, Kunden und vor allem um’s unternehmerische Überleben tobt. Dabei erzeugt die Ökonomie täglich neue Opfer. Oft sind diese bereits exekutiert, bevor sie es selbst überhaupt merken. Nun gilt es, selbst die Waffen zu ergreifen und mit neuen Strategien den Kampf für sich zu entscheiden. Leider verzetteln sich dabei die meisten in Scheingefechten, ziehen mit Pfeil und Bogen gegen das Imperium aus und der Blick fürs holistische, fürs Ganze, für eine passende Strategie und die richtigen Waffen bleibt auf der Strecke. Wenn jeder in einem Unternehmen nur an sich selbst und seine eigene, kleine Welt der Käsekästchen denkt und es dabei sein einziges Ziel ist, sich selbst am besten in Szene zu setzen, wird es jenen Unternehmen nicht gelingen, die enormen Anforderungen der heutigen, extrem turbulenten Zeit zu bewältigen.

 

Und diese Anforderungen erfordern Diskontinuität! Das ist nicht neu! Neu ist nur die Geschwindigkeit, mit der eine Adaption an die sich verändernde Umwelt erforderlich ist. Schon ein altes Sprichwort besagt: „Wenn Du etwas willst, was Du noch nie gehabt hast; dann musst Du dafür etwas tun, was Du noch nie getan hast.“ (Autor unbekannt). Nur welches Unternehmen damit umgehen kann wird überleben. Diskontinuität erzeugt aber auf der anderen Seite ungeahnte Herausforderungen. Gottlieb Daimler und Karl Benz haben zum Beispiel sicherlich auch nicht vermutet, das ihre Erfindung im 21. Jahrhundert zu massiven Umweltproblemen führen würde.

 

Deshalb muss man sich gerade im Marketing besonders gut auskennen, wenn man dort etwas bewegen will. Es käme ja auch niemand auf die Idee sich von einem holländischen Krabbenfischer durch die Alpen führen zu lassen. Da wäre ein erfahrener, bayrischer Bergführer sicher die bessere Wahl. Ohne fundierte Kenntnisse des Terrains und der Gegebenheiten kommt man eben schnell in eine unangenehme Position. Die aktuelle wirtschaftliche und sozial-ökonomische Situation stellt für alle Unternehmen gleichermaßen eine Herausforderung dar. Die meisten Unternehmen, die ich kennen, können diese Herausforderung durchaus annehmen. Notwendig ist allerdings eine effiziente, reibungslose Zusammenarbeit aller Beteiligten im Team. Bevor nun die Rollen für den Kampf verteilt werden, sollte jedoch jeder genauestens wissen, was möglich ist, was das Team kann und vor allem wie die Strategie und das Ziel aussieht. Dazu gilt es im ersten Schritt das Team zu motivieren, ihm Mut zu machen und ihm die Angst vor dem Kampf, vor dem Wandel zu nehmen.

… Fortsetzung folgt

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